Berufsunfähigkeitsversicherung für Pflegekräfte 

Du hast dich aus Überzeugung und Leidenschaft für einen Beruf in der Pflege entschieden. Kaum ein Arbeitsfeld ist derart hochgeschätzt und gesellschaftlich wertvoll wie das Engagement von Pflegenden. Tag für Tag stemmst du dich mutig und engagiert gegen körperliche und emotionale Herausforderungen, um anderen Menschen das Leben ein kleines Stück weit zu erleichtern. Doch was passiert, wenn du selbst plötzlich nicht mehr dazu in der Lage bist? Stell dir nur einen kurzen Moment lang vor, ein Unfall, eine schwere Erkrankung oder eine chronische Überlastung würden dich abrupt daran hindern, deine Arbeit weiterhin auszuüben. Wie sicherst du dich dann finanziell ab? Genau hier liegt die große Bedeutung einer Berufsunfähigkeitsversicherung bei Pflegeberufen.

Der Pflegeberuf gehört zweifellos zu den besonders belastenden und körperlich anspruchsvollen Tätigkeiten: Regelmäßiges schweres Heben und Tragen von Patienten, häufiges Bücken und Stehen, Schichtarbeit und psychische Belastungen durch emotionale Nähe in schwierigen Lebenslagen der Betroffenen prägen deinen Berufsalltag. Dies erhöht deutlich das Risiko, bereits frühzeitig gesundheitliche Beeinträchtigungen zu erleiden, die deine Arbeitsfähigkeit nachhaltig beeinträchtigen. Genau deshalb ist die rechtzeitige Absicherung durch eine Berufsunfähigkeitsversicherung bei Pflegeberufen nicht nur ratsam, sondern geradezu essenziell. Doch worauf musst du speziell als Pflegekraft bei der Beantragung einer solchen Versicherung achten? Welche Stolpersteine lauern darin und wie meisterst du sie souverän?

Warum vor allem Pflegekräfte unbedingt eine BU-Versicherung brauchen

Den Alltag, den du in deiner beruflichen Tätigkeit erlebst, kennt kaum ein anderer Berufszweig. Rückenschmerzen durch jahrelanges Tragen schwer pflegebedürftiger Patienten prägen diesen Arbeitstag ebenso intensiv wie psychische Erschöpfung und permanente Belastung durch den hohen Verantwortungsdruck. Vor allem Rückenleiden, psychische Erkrankungen und chronische Erschöpfungszustände stehen laut zahlreichen Untersuchungen regelmäßig ganz oben auf der Liste der Gründe für eine spätere Berufsunfähigkeit in Pflegeberufen. Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente reicht hierbei in nahezu allen Fällen in keiner Weise aus, um den bislang gewohnten Lebensstandard zu sichern, wenn sie denn überhaupt gezahlt wird. Denn Geld vom Staat gibt es erst, wenn du in KEINEM anderen Beruf mehr arbeiten kannst. Das macht das Ganze für dich in deinem Beruf zu einem noch größeren Problem. Der Staat wird dich nämlich immer in einen anderen Beruf verweisen. Du kannst ja noch im Büro arbeiten, wird er sagen. Gerade deshalb musst du dich eigenverantwortlich rechtzeitig professionell absichern. 

Die private Berufsunfähigkeitsversicherung leistet aber, wenn du deinen bisherigen Beruf zu mindestens fünfzig Prozent gesundheitsbedingt nicht mehr ausüben kannst. Diese Leistungen ermöglichen dir eine finanzielle Unabhängigkeit und Sicherheit – ein unbezahlbarer Mehrwert für deine Zukunftssorgen.

Was kostet eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Pflegeberufe?

Eines der größten Probleme für alle, die in der Pflege arbeiten, ist der hohe Beitrag zur Berufsunfähigkeitsversicherung. Da das Risiko, schon in Ausübung des Berufes berufsunfähig zu werden, deutlich höher ist als in anderen Berufen, wird dieser Beruf sehr teuer eingestuft. Hier ein paar Beispiele:

Krankenpfleger(in)20 Jahre1500,- €67 Lebensj.mit AU Klausel, LD+BD124,- €
Krankenpfleger(in)30 Jahre
1500,- €
67 Lebensj.mit AU Klausel, LD+BD143,- €
Krankenpfleger(in)40 Jahre
1500,- €
67 Lebensj.mit AU Klausel, LD+BD175,- €
Krankenpfleger(in)20 Jahre
2000,- €
67 Lebensj.mit AU Klausel, LD+BD166,- €
Krankenpfleger(in)30 Jahre
2000,- €
67 Lebensj.mit AU Klausel, LD+BD192,- €
Krankenpfleger(in)40 Jahre
2000,- €
67 Lebensj.mit AU Klausel, LD+BD233,- €

LD = Leistungsdynamik

BD = Beitragsdynamik

Die Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung für Pflegeberufe

Die o.g. Beiträge zeigen, dass die Absicherung für die meisten Menschen in Pflegeberufen unbezahlbar ist. Zum Glück gibt es aber mit der Grundfähigkeitenversicherung eine bezahlbare Alternative, die perfekt für auf die Bedürfnisse und möglichen Einschränkungen aller Pflegeberufe abgestimmt ist.

In diesem Beitrag erkläre ich die Grundfähigkeitsversicherung und wie genau sie funktioniert. Lies in dir gerne durch.

Im Beitrag siehst du, dass man bei der Grundfähigkeitsversicherung verschiedene Bausteine auswählen kann. 

Ein Basistarif, der schon viele Grundfähigkeiten wie Stehen, Laufen, Treppen steigen und vieles mehr, siehe Bild, abdeckt, beginnt bei 45 Euro im Monat für eine(n) 20 jährige(n) Altenpfleger(in) und Krankenpfleger(in) mit 1500 Euro monatlicher Absicherung und der Leistungsdynamik bei einer Laufzeit bis zum 67. Lebensjahr. 

Den Versicherungsschutz kann man dann um weitere Pakete erweitern, wie zum Beispiel Fähigkeiten wie Fingerfertigkeit, Heben und Tragen, Knien und Bücken und Ziehen und Schieben. Ebenso kann man die Psyche mitversichern und eine Arbeitsunfähigkeitsklausel einbauen. Das alles ist natürlich mit einem Mehrbeitrag verbunden. Trotzdem bleibt man meist, je nach Alter, unter 100 Euro beim monatlichen Beitrag. 

Fazit

Die Wahrscheinlichkeit in Ausübung eines Pflegeberufes berufsunfähig zu werden ist doppelt so hoch wie in anderen Berufen. Leistung vom Staat ist aufgrund der Verweisbarkeit nicht zu erwarten. Die private Absicherung ist daher wichtiger denn je. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist aber für die meisten Menschen zu teuer und finanziell nicht zu stemmen. Die Alternative ist die Grundfähigkeitenversicherung. Du willst wissen, wie du dich optimal absichern kannst? Dann buche dir einen Termin und wir gehen mit dir in die Beratung. 

21.07.2025 | Berufsunfähigkeitsversicherung, BU & Berufe

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